Budo and Harmony - IMAF Seite

64 Jahre
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Budo and Harmony

Budo

By H.E. Davey

Many individuals embark upun the study of Budo, or the martial way, with a desire to master its "secrets". When these so-called secrets are explained they are often fairly simple to grasp intellectually. Yet, when the new student tries to duplicate the teacher's movements, failure is frequently the result. Although

one's mind perceives what is needed, the body does not want to coorporate. Thus, the secret behind Budo lies not only in its techniques, but in the coordination of mind and body which makes all technical skill possible.

True Budo waza, or techniques, demand and develop a state of harmony. In this state the mind and body function as a single whole. It is surprisingly difficult to make the mind and body work as one. Simply cutting downward in a straight line with a sword can be amazingly difficult. To stop that same fast moving sword without wavering is equally challenging. Both actions can only be accomplished through coordination of one's faculties. Of course, the same ability to coodinate mind and body is found in any skillfully executed activity. In turn, psychophysical coordination is needed to completely realize one's latent abilities.

Harmony is present when a strongly focused mind controls the body, and a relaxed body acts as a refelction of mental movement. All traditional Japanese fine arts, healing, music, dance, or martial arts require mind-body unification. Few have not experienced a lapse of this unity. Striking one's thumb with a hammer is an example of this. Budo, ideally, represents the highest example of harmony in thought and action. It serves as a means of demonstrating this unity as well as providing a path for developing it.

Therefore, before seeking to control an opponent, one must study how to control his or her own mind and body. All masters of Japanese Budo, past and present, have stressed this. For when one can concentrate his or her entire mental and physical strength toward a single objective, an extraordinary power is the result. this powerful, but seeminly effortless strength can be applied to daily living as much as Budo. It represents humankind's true and greatest potential.

About the author: H.E.Davey has been studying traditional Japanese Jujutsu since the age of 5. He joined the Kokusai Budo Renmei in 1987, and is the Director of the Sennin Foundation. He also teaches classes in Shodo - Japanses calligraphy for personal growth.



Budo und Harmonie

Viele Menschen lassen sich auf ein Studium des Budo, oder den Weg der Kämpfer ein, mit dem Wunsch seine "Geheimnisse" zu meistern. Wenn diese sogenannten "Geheimnisse" erklärt werden, lassen sie sich oft ziemlich einfach intellektuell begreifen. Wenn jedoch der neue Student versucht die Bewegung des Lehrers nachzumachen, ist das häufigste Ergebnis ein Mißerfolg. Obwohl der Geist gewahr wird, was notwendig ist, will der Körper nicht mitarbeiten. So liegt also das Geheimnis des Budo nicht nur in seinen Techniken, sondern in der Koordination von Geist und Körper, die alle technische Geschicklichkeit erst möglich macht.

Wahre Budo-Kunst und Technik verlangt und entwickelt den Zustand der Harmonie. In diesem Zustand arbeitet der Körper und Geist als einziges Ganzes. Es ist erstaunlich schwierig, zu bewerkstelligen, daß Geist und Körper als Einheit arbeiten. Einfach eine gerade Linie mit einem Schwert abwärts zu schneiden, kann überraschend schwierig sein. Dieses gleiche sich schnell bewegende Schwert zu stoppen, ohne zu Zittern, ist gleichermaßen eine Herausforderung. Beide Aktionen können nur perfektioniert werden durch die Koordinierung seiner eigenen Fähigkeiten. Natürlich wird diese gleiche Fähigkeit, Geist und Körper zu koordinieren, in jeder geschickt ausgeführten Aktivität vorgefunden. Umgekehrt ist psychophysische Koordinierung erforderlich, um vollständig die latenten eingenen Fäigkeiten zu realisieren.

Harmonie ist gegenwärtig, wenn ein stark konzentrierter Geist den Körper konzentriert, und ein entspannter Körper als eine Wiederspiegelung der geistigen Bewegung handelt. Alle traditionellen japanischen feinen Künste, die Heilkunst, Musik, Tanz oder Kampfkünste verlangen die Geist-Körper-Einheit. Viele haben schon den Zerfall dieser Einheit erfahren. Ein einfaches Beispiel, wenn man sich mit dem Hammer auf den Daumen schlägt. Budo repräsentiert, ideal gesehen, das höchste Beispiel an Harmonie von Gedanken und Handlung. Es dient als ein Mittel diese Einheit zu demonstrieren, ebenso wie es ein Weg ist, sie zu entwickeln.

Deswegen muß man, ehe man versucht einen Gegner zu kontrollieren, studieren, wie man seinen eigenen Geist und Körper kontrolliert. Alle Meister des japanischen Budo, der Vergangenheit und der Gegenwart haben dies angestrebt. Denn wenn man seine ganze körperliche und geistige Stärke auf ein ganzes Objekt richten kann, resultiert eine außergewöhnliche Kraft. Diese mächtige, aber anscheinend anstrengungslose Stärke kann im täglichen Leben, ebenso wie im Budo, angewendet werden. Sie repräsentiert ein wahres und großes Potential der Menschheit.

Ein meditierender Mönch in Sengaku-ji, im Park des Tempels der 47 Ronin in Tokyo, Japan.

 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü