Bundeszentrallehrgang in Völklingen-Wehrden 2016

Mit Kampfkünsten aus Japan, Korea, Philippinen
und Indonesien. Das Karate Dojo Wehrden unter
der Leitung von Dojoleiter Guido Bender

5.Dan Karate-Do, 3.Antas Combat Arnis, 3.Dan Ju-Jutsu hat mit enormem Einsatz und einem aktiven großen Helferteam ein eindrucksvolles Budoseminar mit sehr interessanten vielseitigen Kampfkunstangeboten im Saarland ausgerichtet.

Die Lehrgangsleitung hatte Hanshi Hans-D.Rauscher,
9.Antas Combat Arnis, 8.Dan Karate-Do, 7.Dan Iaido und 8.Dan Kobudo.

Weitere Seminar-Referenten waren:

Kyoshi Christine Rauscher
8.Antas Combat Arnis
7.Dan Iaido
5.Dan Karate Do
4.Dan Kobudo
Renshi Christian Kehl
5.Dan Karate Do
5.Dan Kobudo
6.Antas Combat Arnis
Dr. Alexander Rupp
3.Dan Karate Do
1.Antas Combat-Arnis
Experte in Daiwa-Ryu
Dieter Appel
3.Dan Taekwon Do
John Andler
Satria Fighting

 

Nach Begrüßung begann das Training mit einem gemeinsamen intensiven Aufwärmprogramm durch Sensei Christian Kehl und Sensei Guido Bender.

Danach wurde in zwei großen Gruppen aufgeteilt:

Christian Kehl setzte die Schwerpunkte bei der Unter-und Mittelstufe
u.a. auf Körperbeweglichkeit, Koordinationsfähigkeit und realistische Selbstverteidigung auch mit Wurfansatz.
Nahe und weitere Distanzen wechselten sich ab. Partnerübungen wurden von einer zu mehreren Techniken in Folge erweitert.

H.D. Rauscher lehrte Wurftechniken für Kata Bunkai
In der Oberstufe bei HANS-D. RAUSCHER spielte das Timing des Agierens und Reagierens eine wichtige Rolle. Er lehrte ausführlich die Bedeutung des Zanshin, Ma-ai, Hara, Ki.
Die Fähigkeit die Angriffstechnik des Partners vor Ausführung mit schnellem, geschickten Positionswechsel zuvorzukommen, um seinerseits reagieren bzw. agieren zu können, ist ausschlaggebend für die Behauptung in einer gefährlichen Kampfsituation.
Dabei wurden auch große Drehbewegungen, die eine hohe Anforderung an die rasche und sichere Orientierung im Raum und den Gleichgewichtssinn stellen, miteinbezogen.
In vielen Kata-Bunkai gibt es verschiedene Wurftechniken und Hebeltechniken.
H.D.Rauscher unterrichtete in einem großem Kapitel als Spezialthema verschiedene Arten vom Gima ha Shotokan Ryu Wurftechniken, ein wichtiges und unerlässliches taktisches Element für jeden Karateka.

Im darauffolgenden Combat Arnis Programm ließen Hans-D.Rauscher und Christian Kehl
die Teilnehmer je nach Leistungsstand mit Stöcken und Schwertern anspruchsvolle raffinierte Kampfübungen ausführen.
Die Bewegungen mit dem philippinischen Kurzschwert erfordern höchste Konzentration und Körperbeherrschung, aber auch Mut und perfekte Reflexe.

Die Angriffs-und Verteidigungstechniken erfolgten nicht statisch sondern entsprechend realer Selbstverteidigungssituationen mit ständigem Positionswechsel und einem jeweiligen sicheren Abstand zu der geschwungenen Waffe.

Am Nachmittag konnten die Budoka zwischen verschiedenen Kampfkunstdisziplinen wählen:

Daiwaryu Mit Dr.A.Rupp
einer speziellen Form des Jiu-Jitsu, ein sehr alter historischer Kampfkunststil aus Japan, der von Dr. Alexander Rupp waffen- und waffenlos gelehrt wurde. Dabei muss sehr präzise und detailgenau gearbeitet werden.

Iaido bei Christine Rauscher,
die das Eishinryu Iaido nach Großmeister Tose 10.Dan Meijin, Yamaguchi Sensei, 10.Dan Meijin, Oichiai 10.Dan Hanshi in der großen Iaido Tradition der Kokusai Budoin, IMAF lehrt, unterrichtete Basistechniken, die millimetergenau ausgeführt werden müssen.

Zwischen den Trainingseinheiten bot das Wehrdener Team leckeres Essen und Getränke in der Cafeteria der Kulturhalle an.

Taekwondo unter Dieter Appel
stellte hohe Anforderungen an die Kondition der Teilnehmer. Bereits bei der Gymnastik musste man bis ans Limit gehen. Eine hochinteressante Einführung in die Koreanischen Kampfkünste.

Bo-Jutsu geleitet von Hans-D.Rauscher
Die Techniken mit dem Langstab erfordern einen weiten Abstand zum Partner und erweitern somit auch die Flexibilität in Kampfsituationen.
Es wurde besonders der Kampf gegen mehrere Gegner geübt.

Indonesische Satria-Kunst mit John Andler
Eine Stilrichtung, die noch wenig bekannt ist, stellte John Andler mit seinem Team vor, die indonesische Satria-Kunst.Ein Selbstverteidigungssystem das viel auf Nahdistanz arbeitet und auch rasche Übergänge vom Stand in das Bodentraining übt.Die Teilnehmer übten mit großem Einsatz und machten rasche Fortschritte.

Auch nach Beendigung des Trainings und der Ausgabe der Seminarurkunden hatte der Gastgeber ein köstliches Buffet für die müden und hungrigen Budoka bereitgestellt. Bei fröhlichen Gesprächen und gemeinsamen Abendessen klang der Abend aus.

24/11/2016

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