Philippinisches "Arnis" in Norddeutschland - IMAF Seite

64 Jahre
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Philippinisches "Arnis" in Norddeutschland

Arnis in Deutschland

Prüfungslehrgang mit 53 Teilnehmern


dem Budokan-StudioEmden ist es gelungen, den ersten Arnis-Prüfungslehrgang zu veranstalten. Dafür konnte der philippinische Großmeister Sensei Cui Brocka gewonnen werden. 53 Lehrgangsteilnehmer waren mit Begeisterung beim intensiven Training, der Erfolg stellte sich gleichfalls ein. Viele Teilnehmer konnten, als erste norddeutsche Sportler, den ersten und zweiten, einige sogar den dritten Grad erringen.

Wie alle asiatischen Kampfsportarten hat auch "Arnis" einen geistigen und kulturellen Hintergrund. Sie ist in Asien nicht nur Mittel der Körperertüchtigung und Selbstverteidigung, sondern dient auch der Entwicklung und Entfaltung der Persönlichkeit. Es handelt sich dabei um eine Art Fechtkampf mit kurzen, elastischen Hartholzstöcken, ist aber gleichfalls als komplettes System zu betrachten, d.h., daß der Sportler automatisch auch mit anderen Waffen sowie unbewaffnet sehr gut kämpfen kann.

Meister Brocka (rechts) im Arnis-Doppelstockkampf mit Meister Rauscher.



Der Prüfungslehrgang in Emden hatte umfangreiche Kampftechniken und allgemeine Selbstverteidigung zum Inhalt. Diese Spezialausbildung ist bisher in Norddeutschland einmalig. Die 53 Teilnehmer waren mit großem Einsatz bei der Sache und der Erfolg zeigte sich bei der abschließenden Prüfung. Petra Kramer, G. Oldewurtel, Peter Hirsch und H.-J. Richstein legten den ersten, Kurt Friedrich, Johann Rosenboom, H.-W. Bakenhus und K.-D. Geppert den zweiten, Martin Kramer, Gerhard Buß und Günter Benjamins sogar den dritten Grad ab.

Die Urkunden händigte der Prüfungsvorsitzende Sensei Brocka persönlich aus. Die Teilnehmer mußten sich verpflichten, die Kampftechniken nicht weiterzugeben und nur in größter Gefahr anzuwenden.

 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü