von Walter Smigielski, München - IMAF Seite

64 Jahre
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von Walter Smigielski, München

Warum IMAF?

Seit 1990 bin ich Mitglied der IMAF und in diesen mittlerweile über 10 Jahren haben sich zahlreiche Gründe für diese langjährige Mitgliedschaft ergeben.
Mein Bestreben im Bereich des Budo war es schon immer, diese hohe Schule der Kampfkunst in ihrer Gesamtheit, authentisch und traditionell auszuüben und an meine Schüler in selber Weise weiterzugeben, mit der ganzen Vielfalt des Budo in Bezug auf die inneren Werte, als Philosophie, als Lebensweg und Kampfkunst.
Durch die Mitgliedschaft in der IMAF mit ihren Direktoren, die alle zu den bekanntesten Budo-Meistern Japans zählen, wird mir das ermöglicht. Man hat die Möglichkeit direkt von den japanischen Großmeistern zu lernen und dies, so unverfälscht an seine Schüler weiter zu vermitteln.
Zum anderen sehe ich in der IMAF auch einen Verband, der für seine Seriösität steht, der "echte" Dan-Grade und Titel verleiht und dies nicht wie so oft üblich ehrenhalber, sondern auch für hohe Dan-Grade mit Prüfung. Dies verpflichtet natürlich dazu, sich stets mit voller Hingabe dem Budo zu widmen, um diesen hohen Anforderungen gerecht zu werden. Sich nicht nur im täglichen Training körperlich, sondern auch geistig mit Budo, dessen Entstehung, Entwicklung, Geschichte und Kultur auseinander zu setzen.
Zum anderen fordert einen die IMAF zur eigenen Weiterbildung durch die jährlich stattfindenden IMAF-Europa-Seminare und Kongresse und zahlreiche nationale Lehrgänge. Hier besteht einmal jährlich die Möglichkeit, praktisch vor der Haustür, bei den IMAF-Großmeistern zu lernen. Diese Zusammenkünfte mit den Großmeistern sind wichtig, nicht nur um neues zu lernen, sondern auch um Anstöße für das eigene Training zu gewinnen, Vergleiche mit anderen Nationen, Vereinen, Teilnehmern ziehen zu können und dadurch auch immer wieder auf dem richtigen Weg "Do" Bestätigung zu finden.
Zudem schließt man Freundschaften und Kontakte ergeben sich, über alle Grenzen hinweg, denn alle sind auf demselben "Weg".
Auch das über den Brunnenrand sehen und sich auch mit anderen als der eigenen Stilrichtung zu beschäftigen trägt zum besseren Verständnis der eigenen Technik bei.
Die IMAF bietet auch regelmäßig Trainings- und Studienreisen nach Japan an, um dort im Ursprungsland bei den Großmeistern zu lernen und auch die japanische Kultur kennen zu lernen.
In meiner über 30jährigen Budo-Laufbahn war ich schon Mitglied in zahlreichen Verbänden, ein so großes und umfangreiches Programm auf so hohem Niveau wie das der IMAF mit all seinen Möglichkeiten für jeden Einzelnen, konnte mir keiner bieten.
Im Laufe meiner Mitgliedschaft in der IMAF wurde mir die Ehre zuteil, zum IMAF-Regional-Director Germany ernannt zu werden, desweiteren wurde mir der Titel eines -Renshi- zugesprochen und schließlich konnte ich auch die Prüfung zum 6°Dan Karate-Do in Japan absolvieren.
Dies werte ich als überaus großen Vertrauensbeweis und große Ehre, die mir die IMAF entgegengebracht hat, ist mir aber gleichzeitig auch Verpflichtung diesem Vertrauen gerecht zu werden und dies durch meine Mitgliedschaft bei der IMAF zu unterstreichen.

 
 
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